Das  Privattraining

                                                                                                

Neben den allgemeinen Ausbildungsvarianten wie dem Gruppentraining, der Aus- und  Weiterbildungslehrgänge sowie der Berufs- sowie Kursausbildungen, stellt die private Ausbildung (Privattraining) eine der ersten, wenn nicht sogar DIE Trainings-Urform des Wing Tsun im speziellen und des Kung Fu/ Wu Shu im allgemeinen dar. 

Der Vater lehrt den Sohn, der Lehrer den Schüler, der Sifu den Todai ... ein ewiger Kreislauf, der seine Ursprünge in den asiatischen Lehren von Kung Fu Dse seinen prägendsten Niederschlag fand. Eines der wichtigsten Merkmale hierbei stellt sich für die WTCF in der Aussage Konfuzuis: "Wo es um Erziehung geht, darf es keinen Unterschied geben."

Ohne zu intensiv auf das Leitbild LEHRER eingehen zu wollen, hierzu mehr in einer der nächsten Kolumnen von Dai-Sifu F.Paetzold, wird in dieser Unterrichtsvariante dem Schüler ein Maximum an Aufmerksamkeit sowie ein Optimum an persönlicher, pädagogischer Zuwendung erfahren. Abgesehen von der nicht unwesentlichen Tatsache, dass ein Lehrer schon immer mehr gab/ gibt/ geben wird, als ein Todai genommen hat/ nimmt/ nehmen wird, erfährt ein Todais den qualitativ und inhaltlich ergiebigeren Input des Privatunterrichtes oftmals am eigenen Leibe.  

Komponenten wie Ort, Zeit, Inhalte oder auch Kosten werden immer von nur zwei Faktoren, den beiden (in diesem Falle Einzigsten) Akteuren, bestimmt. Während im Gruppentraining oftmals die knappe Zeit oder die Masse der Todais in den Aus- und Weiterbildungslehrgängen das Ziel oder die Thematik richtungsweisend und einer maximal-individuellen Wissensaneignung oftmals eher kontraproduktiv gegenüber stehen, so ist die private Lektion ein Optimum von Wissensvermittlung und Wissensaufnahme.

Der Lehrer kann auf den Todai eingehen und dies nicht nur aus technischer, sondern auch aus emotionaler, intellektueller und physisch-psychologischer Sichtweise. Aufwand und Nutzen stehen hierbei in einem sehr ausgewogenen Verhältnis.

Sowohl Lehrer, als auch Schüler bestimmen gemeinsam, in Deutschland/ Europa oftmals diskutierte Höhe, das Entgeld, für ein privates Training! Es gibt (zum Glück) keinerlei Kartellaufsicht, die dem Todai vorschreibt, was er für welche Leistung maximal zu zahlen hätte!  Auch hier sollte ein Ausspruch Konfuzius zur Geltung kommen: "Noch keinem, der mir zehn Streifen Dörrfleisch als Schulgebühr gebracht hat, habe ich je die Belehrung verwehrt".

Auch hier gilt wie immer, in unserer heutigen Gesellschaft, das Prinzip des Angebotes und der Nachfrage.

 

 

 

Einladung Probetraining

 

 

 

Dai-Sifu Frank Paetzold